Das Ur-Heilmittel

Heilmagnetismus – das Urheilmittel

Ein uraltes, fundamentales Anliegen der Menschheit ist es, Krankheiten zu heilen und Schmerzen zu lindern, wobei die menschliche Hand bei einer Behandlung sicher die ursprünglichste Form von Heilung darstellt. Insofern kann der Heilmagnetismus als das Urheilmittel der Menschheit bezeichnet werden.    

Frau Priv.Doz.Dr. med. A.U. Schratter-Sehn schreibt in Ihrem Buch: „Heilmagnetismus nach F.A. Mesmer in der Praxis der Schulmedizin“:

Das Urbild des  Heilmagnetismus   findet sich bereits in den ägyptischen Mysterien, dort paart sich religiöse Kulthandlung mit Krankenheilung.
Auf vielen Urnen, Vasen, Amphoren wie wir sie in Museen finden, sehen wir die bildliche Darstellung magnetischer Behandlung.
Auch war Ägypten in jenen Zeiten wegen seiner Heilkunst im gesamten Mittelmeerraum berühmt. Von hier aus wurden auch die griechische und die römische Heilkunst stark beeinflusst. So waren die Heiltempel im Tal des Nils, in Alexandrien, Theben, Susiris, Canopus u.a. berühmt und hatten einen ganz besonderen, hervorragenden Ruf. Hier wirkten Priester einer besonderen Kaste, die allein für den Heilberuf ausgebildet wurden. Diese Heilungen wurden vorzugsweise auf heilmagnetische Art erzielt. In der Folgezeit wurden auch in Griechenland Heiltempel gebaut, die „Äskulap“, dem Gott der Heilkunft, geweiht waren. In ihnen übten, wie in Ägypten, besonders geschulte Priester die Heilkunst aus. In den steinernen Wänden, in den Säulen der Tempel u.a. finden sich Darstellungen, welche die „heilende Lebenskraft“, den Heilmagnetismus, als eine göttliche preisen.
Hippokrates (460-377 v.Chr.) verbrachte mehrere Studienjahre in Ägypten, um später auf der griechischen Insel Kos eine Medizinschule zu gründen. Er benannte die heilmagnetische Behandlung als „die Kraft, die mancher  Hand entströmt.“ Den Überlieferungen nach vermochten die römischen Kaiser Vespasian und Hadrian Augenleiden und Wassersucht durch magnetische Behandlung zu heilen. Der griechische Schriftsteller und Biograph Plutarch (er schrieb die Biographien der großen Griechen und Römer) hatte sich dieser Begebenheiten angenommen und sie ausführlich geschildert.
Spätestens mit dem christlichen Zeitabschnitt gerieten die ägyptischen Mysterien in Vergessenheit und wurden zu Vergangenheit. Jesus Christus und seine Apostel wandelten auf Erden. Die Heilungen, die sich vorher im geheimnisvollen Dunkel der Mysterienstätten oder vorzugsweise auch in den Tempeln abgespielt hatten, fanden nun am hellichten Tag mitten unter den Menschen, auf den Plätzen, Straßen und in den Häusern statt.
Keinesweg sollen hier die Heilungen durch Jesus Christus, die der göttlichen Energie entspringen, dem Heilmagnetismus gleichgestellt werden. Aber es soll erlaubt sein, die zweifellos vorhandenen Parallelen, die bei der Heilung durch Energieübertragung stattfinden (Heilmagnetismus basiert schließlich darauf), zu erkennen und aufzuzeigen. In den überlieferten biblischen Heilberichten des Neuen Testaments werden uns zahlreiche Krankenheilungen eingehend geschildert.